Zum Inhalt der Seite

Schändung von Sowjetischem Ehrenmal

Neubrandenburg. Das Sowjetische Ehrenmal sowie eine Tafel für weibliche Opfer der KZ-Außenstelle Ravensbrück auf dem Neuen Friedhof in Neubrandenburg sind geschändet worden. Wie der Nordkurier am Mittwoch nach einem Leserhinweis feststellte, wurde auf das Ehrenmal in kyrillischer Schrift »Ruhm der Ukraine« und »Den Helden Ruhm« geschrieben. Auf einer Tafel fand sich ein Hakenkreuz und die vom ukrainischen faschistischen »Asow«-Regiment verwendete Symbol der Wolfsangel in den Farben Blau und Gelb. Die Kriminalpolizeiinspektion Neubrandenburg hat Ermittlungen wegen des Verdachts der Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen sowie Sachbeschädigung übernommen. (jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 21.04.2022, Seite 4, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!