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Taz: Protest gegen Kündigungen

Hamburg/Bremen. Nachdem Vorstand und Geschäftsführung der Taz drei langjährig Beschäftigten der Taz-Nord-Anzeigenabteilung in Hamburg und Bremen betriebsbedingt gekündigt haben, regt sich der Widerstand in der Belegschaft. Am Montag protestierten Beschäftigte vor dem Redaktionsgebäude in Berlin gegen die Maßnahme. Die Deutsche Journalistinnen- und Journalisten-Union in Verdi (DJU) fordert die Rücknahme der Kündigungen.
Die Taz-Führung hatte den drei Gekündigten »vorgeschlagen«, in die Anzeigenabteilung nach Berlin zu wechseln. Die DJU hält das Angebot für »vergiftet«. Der Umzug nach Berlin für die Beschäftigten mit ihren Taz-Niedriggehältern, die weit unter denen der Branchentarifverträge lägen, sei nicht bezahlbar. Außerdem sei der Schritt auch nicht notwendig, da die Beschäftigten ihre Tätigkeit von Hamburg und Bremen aus oder im Homeoffice erbringen könnten. (jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 07.04.2022, Seite 15, Medien

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