-
04.02.2022
- → Ausland
Türkei: 19 Flüchtlinge an EU-Grenze erfroren
Istanbul. An der Landgrenze zu Griechenland sind türkischen Behörden zufolge weitere Flüchtlinge erfroren. Die Zahl der entdeckten Toten sei von zwölf auf 19 gestiegen, schrieb das Gouverneursamt der westtürkischen Provinz Edirne am Donnerstag. Präsident Recep Tayyip Erdogan wies Griechenland die Schuld zu. Athens Regierungssprecher reagierte umgehend und bezeichnete die Aussagen als Propaganda. Am Tag zuvor hatte der türkische Innenminister Süleyman Soylu griechische Grenzer für zwölf erfrorene Asylsuchende verantwortlich gemacht. (dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!