Zum Inhalt der Seite

Bangladesch siedelt erneut Rohingya um

Cox’s Bazar. Bangladesch hat die Zwangsumsiedlung von Rohingya-Flüchtlingen auf eine überschwemmungsgefährdete Insel wieder aufgenommen. Der stellvertretende Flüchtlingskommissar des Landes, Moozzem Hossain, teilte am Mittwoch der Nachrichtenagentur AFP mit, dass am Donnerstag 2.000 Rohingya auf die Insel Bhashan Char gebracht werden sollen. Fast 20.000 Angehörige der staatenlosen Minderheit, die 2017 aus dem benachbarten Myanmar flohen, wurden bereits auf die Insel gebracht. Die letzte Gruppe wurde allerdings vor mehr als sechs Monaten auf die 60 Kilometer vom Festland Bangladeschs entfernte Insel umgesiedelt. Diese liegt in einem Gebiet, in dem es häufig starke Wirbelstürme gibt. Bangladesch will letztlich 100.000 der rund eine Million Rohingya auf der Insel unterbringen. Diese leben bislang in beengten Flüchtlingslagern auf dem Festland. (AFP/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 25.11.2021, Seite 7, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!