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Äthiopier wehren sich gegen US-Einmischung

Washington. Hunderte von Demonstranten haben sich vor dem Weißen Haus in Washington, D. C., versammelt, um die Außenpolitik der US-Regierung am Horn von Afrika anzuprangern. Bei dem Protest am Sonntag (Ortszeit) hielten sie Plakate in die Höhe, auf denen die Strafmaßnahmen gegen Äthiopien sowie die US-Sanktionen gegen dessen Nachbarland Eritrea kritisiert wurden. »Die Äthiopier können ihre Angelegenheiten selbst regeln. Die Vereinigten Staaten sollten sich da nicht einmischen, und deshalb sind wir hier. Wir sind hier, um zu sagen: Kein Afghanistan mehr, kein Syrien mehr in Äthiopien«, war laut dem US-Sender MSN zu hören. Demonstrationen mit Tausenden Teilnehmenden unter dem Motte »#No More« fanden auch in London, Johannesburg, Frankfurt am Main und vielen weiteren Städten statt. (jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 23.11.2021, Seite 7, Ausland

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