-
27.10.2021
- → Ausland
London: Geldstrafe für Sender RT bestätigt
London. Ein britisches Gericht hat eine Geldstrafe in Höhe von 200.000 Pfund (knapp 240.000 Euro) für den russischen Auslandssender RT bestätigt. Er habe bei sieben Sendungen im Frühling 2018 über den Giftanschlag auf den früheren Doppelagenten Sergej Skripal in der englischen Stadt Salisbury sowie über den Krieg in Syrien gegen die Anforderungen verstoßen, unabhängig zu berichten, urteilte das Berufungsgericht in London am Dienstag. Die britische Medienaufsicht Ofcom hatte im Sommer 2019 die Geldstrafe wegen »parteiischer Berichterstattung« gegen RT verhängt. (dpa/jW)
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
