Zum Inhalt der Seite

Proteste gegen Regierung im Sudan halten an

Khartum. Zehntausende De­mon­stranten haben in zahlreichen Städten des Sudans die Auflösung der Übergangsregierung und demokratische Reformen gefordert. Sie verlangten dabei am Donnerstag den Rücktritt des Präsidenten des Souveränen Rats, Armeegeneral Abdel Fattah Burhan, und des Kommandeurs der militärischen Spezialeinheit Rapid Support Forces, Mohammed Hamdan Dagalo. Das Militär solle aus der Regierung ausscheiden, hieß es. In dem Staat im Nordosten Afrikas kommt es seit vergangener Woche zu anhaltenden Protesten. Premierminister Abdullah Hamduk berief deswegen einen Krisenstab ein. (dpa/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 22.10.2021, Seite 2, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!