Zum Inhalt der Seite
Archäologie

Gruß von Nero

Die Entdeckung eines mehr als 15 Kilogramm schweren römischen Silberschatzes in Augsburg gehört nach Einschätzung von Experten zu den bedeutendsten Funden dieser Art in Deutschland. Archäologen hatten in den vergangenen Monaten insgesamt rund 5.500 Silbermünzen auf dem Gelände einer ehemaligen Fabrik ausgegraben. Die ältesten der Münzen stammen aus der Zeit des römischen Kaisers Nero, sind also mehr als 1.950 Jahre alt. Es gebe bisher weniger als zehn vergleichbare Entdeckungen in Deutschland, sagte Augsburgs Stadtarchäologe Sebastian Gairhos am Mittwoch. In Bayern sei es bislang der größte römische Silberschatz. Besonders die Menge der Münzen in Silber mache den Fund für Archäologen bedeutend, sagte auch Professor Stefan Krmnicek von der Universität Tübingen. Dort sollen die Münzen in den nächsten zwei bis drei Jahren restauriert und wissenschaftlich dokumentiert werden. (dpa/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 21.10.2021, Seite 10, Feuilleton

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!