Zum Inhalt der Seite

Neuer Präsident in Guinea vereidigt

Conakry. Nach dem Militärputsch in Guinea ist Rebellenführer General Mamady Doumbouya am Freitag als Präsident vereidigt worden. In einer Zeremonie am Obersten Gerichtshof des Landes versicherte Doumbouya, dass weder er noch andere Mitglieder des Militärs in Zukunft an Wahlen teilnehmen würden. Demnach wollen die Rebellen eine neue Verfassung erarbeiten, das Wahlsystem reformieren, gegen die Korruption im Lande vorgehen und freie und transparente Wahlen auf den Weg bringen. Am 5. September hatte eine Militärjunta unter Doumbouya den Präsidenten Alpha Condé festgesetzt und die Kontrolle in dem Land mit rund 13 Millionen Einwohnern im Westen Afrikas übernommen. (dpa/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 02.10.2021, Seite 2, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!