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London zieht Privatbahn aus dem Verkehr

London. Die britische Regierung hat einem privaten Bahnunternehmen wegen mutmaßlichen Vertragsbruchs die Erlaubnis entzogen, die Züge im Südosten Londons und Umgebung zu betreiben. Wie Verkehrsminister Grant Shapps am Dienstag mitteilte, soll der Bahnbetrieb von behördlicher Seite übernommen werden. Hintergrund sei ein ernsthafter Vertrauensbruch durch das Unternehmen Southeastern, so der Minister weiter. Es gehe um 25 Millionen Pfund (rund 29 Millionen Euro) an erhaltenem Steuergeld, das das Unternehmen nicht ordnungsgemäß angegeben habe. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 29.09.2021, Seite 9, Kapital & Arbeit

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