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Inflation und Pandemie drücken Lohnniveau

Wiesbaden. In Deutschland sind die Reallöhne im zweiten Quartal 2021 im Vergleich zum Vorjahresquartal im Durchschnitt um drei Prozent gestiegen. Das teilte das Statistische Bundesamt am Mittwoch mit. Doch »der deutliche Anstieg der Inflation hat dazu geführt, dass die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer real noch nicht wieder so viel verdienen wie vor der Krise«, erklärten die Statistiker. Der Anstieg muss außerdem stark relativiert werden, da es im Vorjahresquartal mit real minus 4,7 Prozent die bedeutendsten Lohneinbußen seit der Finanzkrise in den Jahren 2008 und 2009 gegeben hatte. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 23.09.2021, Seite 2, Inland

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