-
04.09.2021
- → Kapital & Arbeit
Schuldenbremse lässt Wahlvorhaben platzen
Berlin. Die Wahlversprechen der Parteien sind nach Berechnungen des unternehmernahen Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) ohne eine Lockerung der Schuldenbremse nicht finanzierbar. Das berichtete das Handelsblatt am Freitag. Würde eine neue Regierung ihre Wahlversprechen umsetzen, »bleibt bei maximal ausgereizter Schuldenbremse die Finanzierung von bis zu 263 Milliarden Euro bis 2025 fraglich«. Bis 2025 verdreifachten sich allein die im Wahlkampf versprochenen Mehrausgaben und Mindereinnahmen auf 105 Milliarden Euro. Und in die Berechnungen seien Wahlversprechen wie die Kindergrundsicherung oder Mehrausgaben zur Bekämpfung der Klimakrise noch nicht einmal eingeflossen. (Reuters/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!