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Hessen: 24 Geflüchtete wollten Leben beenden

Wiesbaden. Dutzende Geflüchtete haben in den vergangenen zwei Jahren Suizidversuche in Unterkünften der hessischen Erstaufnahmeeinrichtung verübt. »Im Jahr 2019 kam es zu insgesamt 50 und im Jahr 2020 zu insgesamt 24« versuchten Selbsttötungen, heißt es laut dpa-Bericht vom Sonnabend in der Antwort von Innenminister Peter Beuth (CDU) auf eine Anfrage der Landtagsfraktion Die Linke. Nach einer Auflistung des Ministeriums starben dabei zwei Menschen aus Algerien und dem Irak. 17 Menschen haben in den beiden Jahren versucht, sich bei Abschiebungs- oder Überstellungsversuchen das Leben zu nehmen. Bis auf eine Person seien alle abgelehnte Asylbewerberinnen und -bewerber gewesen. Sie seien in Gewahrsam genommen und psychologisch betreut worden. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 16.08.2021, Seite 4, Inland

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