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Harley-Davidson will ­gegen EU-Zölle klagen

Milwaukee. Der US-Motorradbauer Harley-Davidson will rechtlich gegen höhere EU-Zölle vorgehen. Das kündigte das Unternehmen am Montag in Milwaukee an. Ab Juni würden die Einfuhrzölle auf Motorräder des Unternehmens von 31 Prozent auf 56 Prozent steigen, sagte Harley-Chef Jochen Zeitz. »Dies ist eine beispiellose Situation und unterstreicht die sehr realen Schäden eines eskalierenden Handelskriegs«, so Zeitz weiter. Washington und Brüssel verhängen seit Beginn der US-Präsidentschaft Donald Trumps 2017 Strafzölle gegeneinander. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 20.04.2021, Seite 9, Kapital & Arbeit

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