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Nach EVP-Austritt: Orban will Rechtsbündnis

Budapest. Nach dem Ausscheiden seiner Regierungspartei Fidesz aus der christdemokratischen Europäischen Volkspartei (EVP) strebt der ungarische Ministerpräsident Viktor Orban ein Bündnis mit ultrarechten Kräften an. »Italien, Polen und Ungarn versuchen jetzt, die europäische Rechte neu zu organisieren«, erklärte er am Freitag im staatlichen ungarischen Rundfunk. Bereits in naher Zukunft werde er sich persönlich mit dem italienischen Lega-Chef Matteo Salvini und dem polnischen Ministerpräsidenten Mateusz Morawiecki treffen, fügte er hinzu. Am Vortag hatte Fidesz seine mehr als 20jährige Mitgliedschaft in der EVP formell aufgekündigt. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 20.03.2021, Seite 2, Ausland

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