-
17.03.2021
- → Feuilleton
Bibel, Mumie, Läusekamm
In Israel sind nach Angaben der nationalen Altertumsbehörde erstmals seit Jahrzehnten Fragmente einer Schriftrolle mit biblischen Texten entdeckt worden. Der Fund sei in einer Höhle in der Nähe des Toten Meeres gemacht worden, teilte die Behörde am Dienstag mit. Die Dutzenden Fragmente seien auf Griechisch verfasst und stammten aus der Zeit um 130. In ihnen enthalten sind demnach Auszüge aus dem Zwölfprophetenbuch. Neben den Schriftstücken wurden auch ein 6.000 Jahre altes, mumifiziertes Skelett eines Kindes, Münzen, Pfeilspitzen, Kleidung, Sandalen, Lauskämme sowie ein großer Korb gefunden. Letzterer sei 10.500 Jahre alt und damit wohl der älteste der Welt. Den Angaben zufolge stammten die Gegenstände teils aus der Zeit des jüdischen Aufstands gegen die Römer unter Rebellenführer Bar Kochba von 132 bis 136. (dpa/jW)
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
