Coronakrise belastet BRD-Exporteure
Wiesbaden. Die Coronakrise hat die Geschäfte deutscher Exporteure auf den wichtigsten Einzelmärkten USA und China im vergangenen Jahr belastet – allerdings unterschiedlich stark. Die Ausfuhren in die von der Pandemie hart getroffenen Vereinigten Staaten brachen um 12,5 Prozent auf 103,8 Milliarden Euro ein, wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch in Wiesbaden mitteilte. Es war der stärkste Rückgang seit der globalen Finanz- und Wirtschaftskrise im Jahr 2009, als ein Rückgang von 23,9 Prozent verzeichnet wurde. Nach China gingen im vergangenen Jahr Waren im Wert von 95,9 Milliarden Euro (minus 0,1 Prozent) und damit nahezu soviel wie 2019. (dpa/jW)
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