Zum Inhalt der Seite

Berliner AfD schließt Abgeordneten aus

Berlin. Das Schiedsgericht des Berliner Landesverbandes der AfD hat den Abgeordneten Andreas Wild aus der Partei ausgeschlossen. Das teilte die Partei am Sonntag mit. Wild war in der Vergangenheit mehrfach mit rassistischen Reden aufgefallen; er wird der offiziell aufgelösten »Flügel«-Strömung zugerechnet. Im November 2018 hatte Wild für einen Eklat gesorgt, als er bei einer Gedenkstunde im Abgeordnetenhaus und am Holocaust-Mahnmal mit einer blauen Kornblume am Revers auftauchte, dem Erkennungszeichen der österreichischen NSDAP in den 1930er Jahren. (jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 22.02.2021, Seite 4, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!