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Ostseefischerei in größter Krise

Rostock. Die Fischerei an der Ostseeküste befindet sich nach Einschätzung des Thünen-­Instituts für Ostseefischerei in Rostock in der größten Krise seit dem Anschluss der DDR an die BRD. »Die Krise ist so existenzbedrohend, dass dieser Wirtschaftszweig tatsächlich in weiten Teilen verloren gehen könnte«, wurde Institutschef Christopher Zimmermann am Sonntag via dpa zitiert. Hauptgrund seien die sinkenden Fangquoten für Hering und Dorsch in der westlichen Ostsee. Beim Hering gingen seit 2017 bis ins nächste Jahr hinein 94 Prozent der Quote verloren. Beim Dorsch sehe es nach der fünfprozentigen Quotenerhöhung für 2021 etwas besser aus, so Zimmermann. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 21.12.2020, Seite 9, Kapital & Arbeit

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