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Bund steigt bei Rüstungshersteller ein

Berlin. Das Bundeskabinett hat grünes Licht für eine Beteiligung des Staates am Rüstungselektronikhersteller Hensoldt gegeben. Die Ministerrunde beschloss dazu am Mittwoch in Berlin den Erwerb einer Sperrminorität von 25,1 Prozent an dem Unternehmen, das militärische Schlüsseltechnologien herstellt. Für den Einstieg des Bundes sollen mehr als 400 Millionen Euro bereitgestellt werden. Das Verteidigungsministerium hatte gegenüber Bundestagsabgeordneten auf »sicherheitspolitische Aspekte« verwiesen. Das Unternehmen in Taufkirchen bei München beschäftigt 5.400 Menschen und erzielte im vergangenen Jahr 1,1 Milliarden Euro Umsatz. Es liefert auch Schlüsseltechnologien aus den Bereichen Kryptotechnik und Sensorik, bei denen die Bundesregierung einen Zugriff »unfreundlicher Mächte« verhindern will. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 17.12.2020, Seite 1, Inland

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