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National Book Award

Hohe Wasser

Die deutsche Schriftstellerin Anja Kampmann ist bei der Verleihung der National Book Awards der USA leer ausgegangen. Kampmann war in der Kategorie für übersetzte Literatur mit ihrem 2018 auf deutsch im Carl-Hanser-Verlag erschienenen Debütroman »Wie hoch die Wasser steigen« nominiert, musste sich bei der Onlinegala in der Nacht zu Donnerstag aber der Japanerin Miri Yu und ihrem Buch »Tokyo Ueno Station« geschlagen geben. »Wie hoch die Wasser steigen« war, unter dem Titel »High as the Waters Rise« von Anne Posten übersetzt, in diesem Jahr in den USA ver­öffentlicht worden.

In der Kategorie Belletristik gewann Charles Yu bei der Gala den National Book Award mit seinem Roman »Interior Chinatown«, in der Kategorie Sachbuch wurden Tamara und Les Payne für ihr Werk »The Dead are Arising. The Life of Malcom X« ausgezeichnet. Die Autorin Don Mee Choi bekam den Preis in der Kategorie Poesie für das Buch »DMZ Colony«, Kacen Callender wurde in der Kategorie Jugendliteratur für »King and the Dragonflies« geehrt. Die National Book Awards gelten neben den Pulitzerpreisen als bedeutendste Auszeichnungen für Bücher in den USA. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 20.11.2020, Seite 10, Feuilleton

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