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Anklage wegen Spionage für Ägypten

Karlsruhe. Die Bundesanwaltschaft hat Anklage gegen einen mutmaßlichen Spion im Bundespresseamt erhoben. Amin K. soll seine Tätigkeit dort dazu genutzt haben, Mitarbeiter des ägyptischen Geheimdiensts General Intelligence Service (GIS) zu unterstützen, teilte die Karlsruher Behörde am Montag mit. Er soll für den GIS Medien zur deutschen Politik und die allgemeine Nachrichtenlage mit Bezug zu Ägypten ausgewertet haben. Die Ermittlungen gegen den in Ägypten geborenen deutschen Staatsbürger waren im Juli bekanntgeworden. Die Bundesanwaltschaft teilte nun mit, dass der Mann seit 1999 beim Besucherdienst des Bundespresseamts gearbeitet habe. Spätestens seit Juli 2010 soll er spioniert haben. Über die Anklage entscheidet das Berliner Kammergericht. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 17.11.2020, Seite 4, Inland

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