-
09.11.2020
- → Inland
Erneut weniger Anträge auf Asyl
Berlin. In Deutschland ist die Zahl der Asylanträge offenbar weiter zurückgegangen. Von Januar bis Ende Oktober gab es laut Bundesinnenministerium rund 57.200 sogenannte grenzüberschreitende Asylerstanträge, wie Springers Bild am Sonntag berichtete. Im gesamten Jahr 2019 waren es 111.094. Besonders seit Beginn der Coronapandemie seien die Antragszahlen stark zurückgegangen. Im April wurden 4.100 Erstanträge gestellt, im Mai 2.300 sowie 2.880 im Juni. Im Oktober lag die Zahl bei 6.499. Mitte Oktober meldete das Statistische Bundesamt knapp 385.000 Asylsuchende, die Ende 2019 Regelleistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz erhielten – sechs Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Im Jahr 2015 waren demnach noch 975.000 Menschen leistungsberechtigt gewesen; seitdem sank die Zahl kontinuierlich. (AFP/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!