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Amnesty stellt Arbeit in Indien ein

Neu-Delhi. Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International hat angekündigt, ihre Arbeit in Indien einzustellen, nachdem ihre Bankkonten eingefroren worden seien. »Das ist die jüngste Entwicklung in einer unaufhörlichen Hexenjagd gegen Menschenrechtsorganisationen durch die Regierung von Indien wegen unzutreffenden Vorwürfen«, hieß es in einer Mitteilung am Dienstag. Von der indischen Regierung hieß es hingegen, dass Amnesty illegal ausländische Gelder erhalten und gegen entsprechende Gesetze verstoßen habe. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 30.09.2020, Seite 6, Ausland

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