-
24.09.2020
- → Inland
Bafin: Geldwäsche international verfolgen
Frankfurt/Main. Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) dringt im Kampf gegen Geldwäsche auf eine stärkere internationale Zusammenarbeit. Thorsten Pötzsch, Direktoriumsmitglied der Bafin, sagte in einem am Mittwoch veröffentlichten Interview der Süddeutschen Zeitung, es brauche einheitliche Regeln und eine Geldwäscheaufsicht in EU-Verantwortung. Das Problem sei international, »daher brauchen wir eine grenzüberschreitende Aufsicht«, forderte Pötzsch. Neben einer Aufstockung des Personals sprach er sich für eine stärkere Digitalisierung aus. (dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!