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Siemens Energy schließt weltweit Fabriken

München. Siemens Energy will die Zahl seiner weltweiten Fertigungsstandorte reduzieren. Damit plant das Unternehmen, das Ende September an die Börse gebracht werden soll, Kosten zu reduzieren, wie aus Unternehmenskreisen zu erfahren war. Eine im Mutterkonzern geltende Vereinbarung zur Standortsicherung mit der Gewerkschaft wird Siemens Energy nicht übernehmen. Der neue Chef, Christian Bruch, hat bereits in der Vergangenheit einen Jobabbau nicht ausgeschlossen. Die IG Metall kritisierte am Freitag, dass das Management des künftigen Unternehmens mit der Gewerkschaft noch nicht über »Abbau- und Schließungspläne« gesprochen habe, diese nun aber bereits über die Medien öffentlich würden.(dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 29.08.2020, Seite 9, Kapital & Arbeit

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