BRD-Firmen kappen US-Investitionen
Berlin. Deutsche Unternehmen treten bei Investitionen in den USA stark auf die Bremse. Im ersten Halbjahr haben sie einer Studie zufolge ihr Engagement um fast zwei Drittel zurückgefahren. Demnach flossen nur noch rund 4,3 Milliarden Euro an Direktinvestitionen in die US-Volkswirtschaft. Dies geht aus Berechnungen des kapitalnahen Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) auf Basis von Bundesbankdaten hervor, wie Reuters am Sonntag berichtete. Diese Daten lagen der Nachrichtenagentur vorab vor.
»Damit setzt sich der Negativtrend seit Beginn von Donald Trumps zweiter Amtszeit im Januar 2025 fort«, zitierte die Nachrichtenagentur IW-Expertin Samina Sultan. Verglichen mit dem ersten Halbjahr 2024, dem letzten vor Trumps Wiedereinzug ins Weiße Haus, betrage der Rückgang sogar knapp 80 Prozent. Trump habe mit seiner Wirtschaftspolitik viele wichtige Handelspartner verprellt und mit hohen Zöllen überzogen, darunter die EU und damit Deutschland. (Reuters/jW)
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