Zum Inhalt der Seite

Russische Bürger in Belarus verhaftet

Minsk. Nach der Festnahme angeblicher russischer Söldner in Belarus hat die Justiz des Landes ein Antiterrorverfahren eingeleitet. Den 32 festgenommenen Russen werde die »Vorbereitung von Terroranschlägen« vorgeworfen, sagte der Chef des belarussischen Sicherheitsrats, Andrej Rakow, am Donnerstag vor Journalisten. Die russischen Staatsbürger waren am Mittwoch festgenommen worden. Ihnen wird eine »Verschwörung zur Destabilisierung des Landes« vor der Präsidentschaftswahl im August vorgeworfen. Kremlsprecher Dmitri Peskow erklärte laut der russischen Nachrichtenagentur TASS am Donnerstag in Moskau, man verfüge noch nicht über ausreichend Informationen zu den Ereignissen. Der russische Botschafter sei am Donnerstag zu einem Treffen im Außenministerium in Minsk gewesen. Man hoffe, dass sich die Situation kläre. (AFP/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 31.07.2020, Seite 7, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!