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BRD schickt Fregatte vor libysche Küste

Berlin. Die Bundesrepublik wird in der kommenden Woche eine Fregatte vor die libysche Küste entsenden. Das Kriegsschiff »Hamburg« solle Mitte kommender Woche mit 250 Crewmitgliedern an Bord auslaufen und zwei Wochen später sein Einsatzgebiet erreichen, teilte das Verteidigungsministerium am Dienstag mit. Die Fregatte beteiligt sich dort an dem EU-Einsatz »Irini«. Aufgabe des Schiffs sei die Seeraumüberwachung, sagte ein Ministeriumssprecher. Es gehe darum, Verstöße gegen das von den Vereinten Nationen verhängte Waffenembargo zu verhindern. Die Bundestagsabgeordnete Sevim Dagdelen (Die Linke) kritisierte die Entsendung des Schiffes. Dies trage »lediglich zu einer weiteren Internationalisierung des Konflikts bei«. Waffenlieferungen würden so nicht verhindert, da man gegen den »NATO-Partner Türkei selbstverständlich nicht aktiv werden wird«. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 29.07.2020, Seite 1, Inland

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