Zum Inhalt der Seite

Coronapandemie ändert Fluggewohnheiten

Genf. Der Internationale Dachverband der Fluggesellschaften (IATA) rechnet wegen des weitgehend stillgelegten Geschäfts während der Coronapandemie in diesem Jahr mit dem größten finanziellen Desaster in der Luftfahrtgeschichte. Die Airlines dürften zusammen 84 Milliarden US-Dollar (74,3 Milliarden Euro) Nettoverlust machen, teilte IATA am Dienstag in Genf mit.

Auch 2021 sei noch mit einem Minus von 15 Milliarden Dollar zu rechnen. Passagiere würden nach dem Erlebten noch nicht zu alten Fluggewohnheiten zurückkehren. Die Personenkilometer bleiben Verbandsanalysen zufolge auch im kommenden Jahr noch fast 30 Prozent unter dem Niveau von 2019. (dpa/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 10.06.2020, Seite 2, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!