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Missbrauchsprävention mit KI gefordert

Osnabrück. Der Bundesbeauftragte für Fragen des sexuellen Missbrauchs von Kindern hat nach der Aufdeckung schwerer Fälle in Münster mehr Prävention gefordert. »Der Kampf gegen sexuelle Gewalt muss als nationale Aufgabe verstanden werden«, sagte Johannes-Wilhelm Rörig der Neuen Osnabrücker Zeitung (Montagausgabe). Entsprechende Straftaten beträfen jährlich Zehntausende von Kindern, so Rörig. Er drängte auf »eine Schärfung der Ermittlungsinstrumente wie die EU-rechtskonforme Vorratsdatenspeicherung der IP-Adressen« sowie den verstärkten Einsatz künstlicher Intelligenz (KI) gegen Missbrauchsabbildungen im Netz. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 09.06.2020, Seite 4, Inland

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