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Brandenburg: Steigende Sulfatwerte in Gewässern

Cottbus. Die anhaltende Trockenheit in Brandenburg hat nicht nur eine Wasserknappheit zur Folge – auch die Sulfatwerte in den Gewässern könnten ansteigen. Darauf haben Umweltschützer hingewiesen. Sie sehen eine Gefahr für das Trinkwasser. Schon jetzt würden die Richtwerte in der Spree überschritten, sagte René Schuster von der Grünen Liga laut einer dpa-Meldung vom Sonntag. In diesem Jahr seien die im Sulfaterlass festgeschriebenen 280 Milligramm pro Liter an mehr als 37 Tagen überschritten worden. Der Trinkwassergrenzwert für Sulfat liegt nach Angaben des Landesamtes für Umwelt bei 250 Milligramm pro Liter im Reinwasser. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 08.06.2020, Seite 5, Inland

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