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G 20: Polizei löscht Gesichtsdatenbank

Hamburg. Die Hamburger Polizei hat ihre Fahndungsdatenbank zum G-20-Gipfel 2017 mit Gesichtsbildern von mutmaßlichen Gewalttätern gelöscht. Das teilte der Hamburger Datenschutzbeauftragte, Johannes Caspar, am Donnerstag mit. Als Grund habe die Polizei angegeben, dass keine strafrechtliche Erforderlichkeit mehr bestehe. Caspar hatte im Dezember 2018 die Löschung der Vergleichsdatenbank mit den biometrischen Gesichtsdaten Tausender Menschen angeordnet. Im Oktober 2019 erklärte das Verwaltungsgericht dies für rechtswidrig. Der Datenschutzbeauftragte wollte dagegen in Berufung gehen. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 29.05.2020, Seite 4, Inland

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