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Mindestlohn: CDU diskutiert über Senkung

Berlin. CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer hat den Vorstoß von Wirtschaftspolitikern der Union, den Mindestlohn wegen der Coronakrise abzusenken, zurückgewiesen. »In dieser Zeit brauchen Unternehmen Spielraum und Liquidität zum Investieren. Darüber reden wir beim Konjunkturpaket. Aber für die CDU ist klar: nicht auf dem Rücken der Arbeitnehmer. Deshalb: Hände weg vom Mindestlohn«, schrieb sie am Dienstag bei Twitter. Zuvor hatte sich die Arbeitsgemeinschaft Wirtschaft und Energie der CDU/CSU im Bundestag dafür ausgesprochen, den Mindestlohn in Deutschland abzusenken oder zumindest eine Erhöhung im kommenden Jahr auszusetzen.

Die gesetzliche Untergrenze für das Arbeitsentgelt wurde zuletzt im Januar von 9,19 Euro auf aktuell 9,35 Euro erhöht. Die Mindestlohnkommission will voraussichtlich im Juni einen neuen Vorschlag für die Erhöhung zum 1. Januar 2021 unterbreiten. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 27.05.2020, Seite 4, Inland

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