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»Revolution Chemnitz«: Mitläufer vor Gericht

Chemnitz. Zum Auftakt des Prozesses gegen sechs mutmaßliche Mitläufer der rechtsterroristischen Gruppe »Revolution Chemnitz« haben die Angeklagten geschwiegen. Am ersten Verhandlungstag vor dem Amtsgericht Chemnitz wurde am Montag zunächst die Anklage verlesen. Bis Mitte Juli sind weitere Verhandlungstage angesetzt. Den Angeklagten wird Landfriedensbruch in besonders schwerem Fall vorgeworfen. Sie sollen am 14. September 2018 nach einem Aufmarsch der Bewegung »Pro Chemnitz« im Bereich der Schlossteichinsel mit Bierflaschen und Quarzhandschuhen Besucher des Parks bedroht und verletzt haben. Im März wurden vor dem Oberlandesgericht Dresden bereits acht Angeklagte aus der Gruppe »Revolution Chemnitz« wegen Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung zu Haftstrafen zwischen zwei Jahren und drei Monaten und fünfeinhalb Jahren verurteilt. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 26.05.2020, Seite 4, Inland

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