Zum Inhalt der Seite
Geschichte

Spätes Gespenst

Die Stadt Wuppertal eröffnet ihre Ausstellung zum 200. Geburtstag von Friedrich Engels (1820–1895) mit fast siebenwöchiger Verspätung am 15. Mai. Die Schau »Friedrich Engels – Ein Gespenst geht um in Europa« soll bis zum 20. September laufen. Der Mitautor des Kommunistischen Manifests wird in diesem Jahr in seiner Geburtsstadt als der »berühmteste Wuppertaler« gefeiert. Ursprünglich sollte die Ausstellung schon am 29. März öffnen, doch war der Termin wegen der Coronapandemie verschoben worden. (dpa/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 12.05.2020, Seite 10, Feuilleton

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!