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Jazz

Lee Konitz gestorben

Der US-amerikanische Jazzmusiker Lee Konitz ist an den Folgen einer Infektion mit SARS-CoV-2 gestorben. Der Altsaxophonist erlag dem US-Radiosender NPR zufolge am Mittwoch in einem New Yorker Krankenhaus im Alter von 92 Jahren einer Lungenentzündung. NPR berief sich auf Konitz’ Sohn, der dem Sender den Tod seines Vaters bestätigt habe.

Konitz gilt als einer der »Architekten« des Modern Jazz und Erfinder des »Cool Jazz«. Er spielte in seiner mehr als 70 Jahre währenden Karriere eine wichtige Rolle bei den legendären Jazz-Sessions »Birth of the Cool« (1948 bis 1950) unter Miles Davis und Gil Evans.

Konitz wuchs in Chicago auf und war tief verwurzelt im Musikstil dieser Stadt. Außerdem hatte seine mehr als 150 Alben nach Einschätzung von Kritikern erheblichen Einfluss auf die Evolution des europäischen Jazz. 2013 wurde Konitz für sein Lebenswerk mit der »German Jazz Trophy« geehrt. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 18.04.2020, Seite 11, Feuilleton

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