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Trotz Förderkürzung kein Ölpreisschub

London. Trotz eines schweren Markteingriffes des Förderkartells »OPEC plus« zeigten die Ölpreise am Dienstag keinen besonderen Aufwärtstrend. Nachdem sich die beteiligten Staaten unter Führung Saudi-Arabiens und Russlands auf eine Kürzung der Förderung geeinigt hatten, schwanken die Preise stark. Ursache ist die weiter schwache Nachfrage nach Erdöl wegen der Coronakrise.

Ein Fass (Barrel, 159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Juni kostete am Mittag mit 31,19 US-Dollar 16 Cent mehr als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte WTI für Mai sank hingegeben um 14 Cent auf 22,27 Dollar. Am Morgen hatte US-Öl noch leichte Zugewinne verbuchen können. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 15.04.2020, Seite 9, Kapital & Arbeit

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