Zum Inhalt der Seite
Documenta

Wesentlicher Beitrag

Nach dreieinhalb Jahren verlässt Direktorin Birgit Jooss im Februar das Documenta-Archiv in Kassel. Die Kunsthistorikerin tritt in München eine Stelle am Zentralinstitut für Kunstgeschichte an. Generaldirektorin Sabine Schormann würdigte die Leistung der Archivarin. Der Wechsel habe familiäre Gründe, teilte die Documenta und Museum Fridericianum gGmbH am Montag mit.

Jooss habe »wesentlich dazu beigetragen, das Documenta-Archiv zukunftsorientiert zu gestalten«, sagte Schormann. Die kommissarische Direktion der Sammlung übernimmt der Leiter der wissenschaftlichen Abteilung, Martin Groh. Das 1961 gegründete Documenta-Archiv verwahrt rund 1,4 Millionen schriftliche, bildliche und elektronische Dokumente aus den vergangenen Ausstellungen.

Die Documenta gilt als die weltweit wichtigste Ausstellung zeitgenössischer Kunst. Die nächste Werkschau findet 2022 statt. (dpa/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 22.01.2020, Seite 10, Feuilleton

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!