Zum Inhalt der Seite

Australien stellt Fußballerinnen gleich

Sydney. Die Spielerinnen der australischen Frauenfußball-Nationalmannschaft verdienen künftig genau soviel Geld wie die Männer. »Das ist ein wunderbarer Schritt nach vorne«, sagte John Didulica, Geschäftsführer der Spielergewerkschaft PFA. Die Nationalspielerinnen und ihre – international weniger erfolgreichen – männlichen Pendants profitieren in gleichem Maße von Werbeeinnahmen und Prämien. Die Einigung mit dem Australischen Fußballverband FFA ist zunächst bis 2023 befristet. Vorerst insgesamt 24 Prozent der Einnahmen des Verbandes gehen zu gleichen Teilen an die Nationalspielerinnen und -spieler, wobei fünf Prozent davon in den Nachwuchsbereich investiert werden. Zu den Zahlungen kommen weitere Angleichungen wie das Fliegen in der »Business Class«, was bislang nur den Männern bezahlt worden war. (dpa/jW)

→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 08.11.2019, Seite 15, Feminismus

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!