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Banken auf Distanz zu Facebook

London. Wenn Facebook seine geplante Digitalwährung »Lib ra« einführt, ohne überzeugende Maßnahmen gegen Geldwäsche zu ergreifen, könnte der Finanzsektor die Zusammenarbeit mit dem Konzern beenden, warnte der Vorsitzende der ING-Bank, Ralph Hamers, am Dienstag in der Financial Times. Die Geldhäuser würden das Projekt meiden, solange es keine Klarheit darüber gebe, wie Facebook den Bedenken der Regulierungsbehörden begegnen will. JP-Morgan-Chef Jamie Dimon sagte dem Bericht zu Folge, die »Libra« sei eine nette Idee, die nie umgesetzt werden wird. (jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 23.10.2019, Seite 9, Kapital & Arbeit

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