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Rheinmetall produziert »Kamikaze-Drohnen«

Düsseldorf. Deutschlands größter Kriegsprofiteur ist in die Produktion von sogenannten Kamikaze-Drohnen eingestiegen. Firmenchef Armin Papperger sagte bei der Onlinehauptversammlung von Rheinmetall: »Mit diesem System gehen wir am Standort Neuss jetzt in die Serienproduktion.« Es geht um Drohnen, die bis zu 70 Minuten in der Luft herumfliegen können und spätestens dann auf ein Ziel stürzen, um zu explodieren. Kürzlich hatte die Bundeswehr solche Flugkörper für 300 Millionen Euro bestellt. In Neuss wurden früher Autoteile gefertigt, seine schwächelnde Sparte als Autozulieferer gibt Rheinmetall ab. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 13.05.2026, Seite 8, Kapital & Arbeit

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