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EU beklagt Mehrwertsteuerlücke

Brüssel. Laut einer am Donnerstag veröffentlichten Studie der EU-Kommission sind den Mitgliedsstaaten im Jahr 2017 Mehrwertsteuereinnahmen in Höhe von 137 Milliarden Euro durch die Lappen gegangen. Die sogenannte Mehrwertsteuerlücke beziffert demnach den Differenzbetrag zwischen erwarteten und realisierten Staatseinnahmen. Wirtschaftskommissar Pierre Moscovici warb für ein »unternehmensfreundliches Mehrwertsteuersystems« und mehr Zusammenarbeit auf EU-Ebene. Ein entsprechender Vorschlag der Kommission liege bereits auf dem Tisch. (jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 07.09.2019, Seite 9, Kapital & Arbeit

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