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Jetzt schlägt’s 13

Werke von großen DDR-Malern wie Willi Sitte oder Bernhard Heisig sind ab heute in Düsseldorf zu sehen. »Bis 1990 wurde Kunst aus der DDR in der Bundesrepublik häufig gezeigt«, beginnt die Pressemitteilung des dortigen Kunstpalasts. »Seitdem gab es zu dem Thema keine Überblicksausstellung mehr in einem westdeutschen Museum.« »Die westdeutschen Institutionen haben eine Menge nachzuholen«, wird Generaldirektor Felix Krämer zitiert: »Mit unserer Ausstellung von 13 exemplarischen Positionen möchten wir einen neuen und offenen Blick auf das Kunstschaffen in der DDR vermitteln.« Die Schau mit dem Titel »Utopie und Untergang« wird bis 5. Januar zu sehen sein. Für exemplarisch befunden wurden mehr als 130 Bilder sowie einige Skulpturen von Gerhard Altenbourg (1926–1989), Carlfriedrich Claus (1930–1998), Hermann Glöckner (1889–1987), Angela Hampel (*1956), Bernhard Heisig (1925–2011), Wilhelm Lachnit (1899–1962), Wolfgang Mattheuer (1927–2004), Michael Morgner (*1942), A. R. Penck (1939–2017), Cornelia Schleime (*1953), Willi Sitte (1921–2013), Werner Tübke (1929–2004) und Elisabeth Voigt (1893–1977). (jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 05.09.2019, Seite 11, Feuilleton

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