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Bundesanwaltschaft behält Mord »im Blick«

Berlin/Karlsruhe. Nach den tödlichen Schüssen auf einen Georgier in Berlin verfolgt auch die Bundesanwaltschaft in Karlsruhe die Ermittlungen sehr genau. »Wir haben die Sache im Blick und stehen im engen Kontakt mit der Berliner Justiz«, sagte ein Sprecher der obersten Strafverfolgungsbehörde am Montag. Für eine Übernahme des Falls durch den Generalbundesanwalt müsste es allerdings den Verdacht geben, dass hinter der Tat der »Geheimdienst einer fremden Macht« stehen könnte. Für derartige Fälle ist die Abteilung Spionage der Bundesanwaltschaft zuständig. Der 40 Jahre alte Tschetschene mit georgischer Staatsangehörigkeit war am Freitag in Berlin-Moabit erschossen worden. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 27.08.2019, Seite 4, Inland

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