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Platzeck: SPD in »existenzieller Krise«

Potsdam. Der ehemalige SPD-Vorsitzende Matthias Platzeck sieht für die künftige SPD-Spitze eine »fast erdrückende Verantwortung« für die Zukunft der Partei. »Wir befinden uns in einer existenziellen Krise«, sagte der 65jährige am Sonntag der Nachrichtenagentur dpa. Er wünsche sich jetzt, dass »wir mit Leidenschaft kämpfen und die drei Landtagswahlen im Osten einigermaßen ordentlich bestehen«. Auf die Frage, ob die Vorsitzendensuche nicht schleppend laufe, sagte Platzeck, er sei sich sehr sicher, dass »wir eine Auswahl haben werden, die größer ist, als die, die sich heute darstellt«. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 12.08.2019, Seite 4, Inland

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