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Öcalan für Friedensgespräche

Von Nick Brauns

Istanbul. Der seit 20 Jahren inhaftierte Gründer der Arbeiterpartei Kurdistans (PKK), Abdullah Öcalan, hat seine Bereitschaft zu neuen Friedensgesprächen mit dem türkischen Staat erklärt. Das teilten seine Rechtsanwälte nach einem am Mittwoch erfolgten Besuch auf der Gefängnisinsel Imrali im Marmarameer mit. »Ich kann die Konfliktsituation innerhalb einer Woche beseitigen«, habe Öcalan gesagt. Gleichzeitig habe er den Willen des Staates angezweifelt, seinerseits die notwendigen Schritte einzuleiten. Es gehe ihm darum, »einen Raum für die Kurden« zu schaffen, einen eigenen Staat bräuchten sie nicht.

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Erschienen in der Ausgabe vom 10.08.2019, Seite 1, Ausland

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