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Ermittlungen gegen »Pegida«-Anhänger

Dresden. Die Staatsanwaltschaft Dresden hat Ermittlungen wegen öffentlicher Äußerungen von »Pegida«-Anhängern zum Mord am Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke (CDU) aufgenommen, wie ein Sprecher der Behörde am Freitag laut www.tagesschau.de mitteilte. Eine ARD-Reporterin hatte in Dresden Teilnehmer einer Kundgebung für einen am Donnerstag abend ausgestrahlten »Konstraste«-Beitrag befragt. Ein Demonstrant sah demnach Lübcke als »Volksverräter«. Ein anderer sagte, im Vergleich zur »linksextremen Gefahr« sei ein Mord »alle zwei, drei Jahre aus irgendwelchen Hassgründen relativ normal«. Im aktuellen Bericht des Bundesamtes für Verfassungsschutz für das Jahr 2018 taucht die Organisation »Pegida« nicht auf. (jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 06.07.2019, Seite 4, Inland

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