Zum Inhalt der Seite
Kunst

Verrosteter Revolver

Der Revolver, mit dem sich der niederländische Maler Vincent van Gogh (1853–1890) selbst getötet haben soll, ist in Frankreich für 162.500 Euro an einen unbekannten Telefonbieter versteigert worden. Das teilte das Pariser Auktionshaus Drouot am Mittwoch via Twitter mit. Die verrostete Waffe sei 1960 von einem Landwirt auf einem Feld bei Auvers-sur-Oise unweit von Paris entdeckt worden, berichtete die französischen Nachrichtenagentur AFP ergänzend. Dort habe sich Van Gogh unter bis heute ungeklärten Umständen mit einer solchen Waffe eine Schussverletzung zugefügt, an der er wenig später verstarb. (dpa/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 21.06.2019, Seite 11, Feuilleton

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!