Zum Inhalt der Seite

75 Flüchtlinge harren seit zehn Tagen vor Tunesien aus

Tunis. Ein Flüchtlingsboot mit 75 Menschen an Bord wartet seit zehn Tagen darauf, in einem Hafen in Tunesien anlegen zu dürfen. Man sei weiter in Gesprächen mit dem zuständigen Gouverneur und den Botschaften der Herkunftsländer, sagte Mongi Slim vom Tunesischen Roten Halbmond dpa am Montag. Die tunesischen Behörden verweigern dem Schiff der ägyptischen Maridive-Gruppe seit Ende Mai die Einfahrt in den Hafen von Zarzis in Südtunesien. Das Schiff hatte die Migranten in internationalen Gewässern vor dem Ertrinken gerettet. (dpa/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 11.06.2019, Seite 2, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!